Wie ich meine E-Book-Verkäufe bei Amazon durch eine Gratisaktion um 93,3% gesteigert habe, obwohl ich ein ganz anderes Ziel hatte.

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Die Ausgangslage

Ich habe bisher sechs Bände einer Thriller-Reihe geschrieben, die sich allesamt ziemlich gut verkauft haben. Der erste Band „Aktenzeichen Tod“ , um den es hier gehen soll, war im Mai/Juni 2015 bis auf Platz 52 der allgemeinen Bestsellercharts bei Amazon vorgedrungen und hat sich seither über 10.000 mal verkauft.

In schneller Folge veröffentlichte ich dann in den nächsten Monaten fünf weitere Bände, die zwar allesamt nicht mehr in die Top-100 gekommen sind, aber immer nahe dran waren. Jede Neuveröffentlichung kurbelte den Verkauf der Vorgänger wieder an. Alles lief perfekt, und die Reihe bescherte mir schließlich monatelang Einnahmen zwischen 2.000 und 2.900 € im Monat, obwohl es nie zu einem Allstar-Bonus gereicht hat.
(Die ganze Reihe kannst Du Dir hier ansehen.

Natürlich kam irgendwann der Absturz. Seit August 2016 gingen die Verkäufe aller Bücher der Reihe massiv zurück. Eine Neuveröffentlichung Ende September konnte diese Entwicklung kaum bremsen, da es sich bei dem neuen Buch um den ersten Band einer anderen Reihe handelte.

„Aktenzeichen Tod“ verkaufte zuletzt nur noch 2-8 Exemplare am Tag. Das Buch war also im Grunde abgewirtschaftet. Ein zwischenzeitlicher Versuch, es mit einer 99 Cent Aktion und bezahlter Werbung wieder hochzubringen, scheiterte.

Was konnte ich damit also noch anfangen?

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Chronologie einer Ebook-Veröffentlichung

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Ein erfolgreicher Launch dank Social Media

Am 01.10.2014 habe ich meinen Horror-Roman „Stufe Eins“ offiziell veröffentlicht. Seither hat er sich in den Top 500 der Amazon Charts festgesetzt. Da mir das mit noch keinem Buch zuvor gelungen ist, würde ich behaupten, dass ich beim Launch ein paar Dinge richtig gemacht habe.
Welche das waren, und wozu jeder Schritt geführt hat, möchte ich im Folgenden einmal ausführlich berichten. Weiterlesen

Kampf mit dem Klappentext – Ich habe gewonnen

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Dystopie und Zombie-Survival? Bitte nicht!

Das war in etwa die Reaktion von eingefleischten Horror-Fans, als ich den ersten Klappentextentwurf für „Stufe Eins“ zur Diskussion stellte. Darin betonte ich zwei Aspekte der Story besonders. Erstens die Suche des Helden nach seiner schwangeren Frau in einer apokalyptischen Welt und zweitens seine Flucht vor Zombie-Horden.

Beides löste bei den Experten nur müdes Gähnen aus. „Alles tausend mal gelesen“. „Nichts Neues unter der Sonne“. So in etwa waren die Reaktionen.

Ich war, ehrlich gesagt, erst mal relativ niedergeschlagen. Nicht, weil ich dachte, meine Story wäre tatsächlich nur ein lauer Aufguss altbekannter Klischees, sondern weil mir nichts einfiel, wie ich den Klappentext so formulieren konnte, dass es genau danach nicht klang. Weiterlesen

Ein guter Buch-Launch braucht genügend Vorlauf

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Deadlines großzügig setzen und ausreizen

Früher fertig heißt nur, mehr Zeit zur Ergebnisoptimierung

Als ich vor einigen Monaten begann, Storys für einen Band Horror-Kurzgeschichten zu schreiben, setzte ich mir eine großzügige Deadline für den angestrebten Veröffentlichungstermin. Es sollte die erste Septemberwoche sein.
Tatsächlich werde ich nun am Freitag, den 06.09.2013 die „Legenden aus der Zwischenwelt“ bei Amazon veröffentlichen (OK, hochladen am Donnerstag, damit es Freitag freigeschaltet ist). Deadline eingehalten, alles gut. Was gibt es dazu jetzt überhaupt noch zu schreiben? Ist doch alles im Lack? Weiterlesen

Unabhängige Autoren rollen den Ebook-Markt auf

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Günstige E-Books für den Kindle – Independent Literatur

Ärgern Sie sich auch über die hohen E-Book Preise? Dann entdecken Sie doch die Independent-Literatur für sich!

Fragen Sie sich auch, warum die großen Verlage die elektronische Version ihrer Bücher oft nur minimal günstiger anbieten, als die Printversion? Warum werden die Kostenvorteile nicht an den Endkunden weitergegeben? Ein E-Book verursacht weder Druckkosten, noch benötigen die Verlage ein Heer von Handelsvertretern, die diese Titel in den Buchhandlungen vorstellen. Natürlich fallen auch Lagerkosten und das Kaufen attraktiver Regalplätze weg. Unabhängige Autoren haben darin schon lange einen Wettbewerbsvorteil für sich entdeckt.
Fragen Sie sich auch, warum die großen Verlage die elektronische Version ihrer Bücher oft nur minimal günstiger anbieten, als die Printversion? Warum werden die Kostenvorteile nicht an den Endkunden weitergegeben? Ein E-Book verursacht weder Druckkosten, noch benötigen die Verlage ein Heer von Handelsvertretern, die diese Titel in den Buchhandlungen vorstellen. Natürlich fallen auch Lagerkosten und das Kaufen attraktiver Regalplätze weg. Unabhängige Autoren haben darin schon lange einen Wettbewerbsvorteil für sich entdeckt. Weiterlesen